Aktuell

22.Juli 2016

Hospizgruppe sucht neue Räume

Nachdem die zweite Kordinatorin Petra Dahm ihre Arbeit aufgenommen hat, wird es im Hospizraum zu eng. Auch bei den Gruppenabenden ist spürbar, dass der jetzige Raum zu klein ist.

 

Deshalb sucht die Hospizgruppe neue , barrierefreie Räume in der Innenstadt.Mindestens ein großer und ein kleiner Raum und Nebenräume (insgesamt ca 40-50m² ) sollten vorhanden sein.

 

Miriam Führer und Petra Dahm würden sich freuen, wenn jemand etwas Passendes anzubieten hätte, und sich bei Ihnen meldet

 

21.Juli 2016

500.-€ von der Sparkassenstiftung

 

Das Geld der Sparkassenstiftung war sehr willkommen. Es ermöglichte die Ausbildung von 14 Mitgliedern unserer Hospizgruppe in einem Seminar zur Aromatherapie .       

 

Dieses Seminar schulte die Begleiterinnen im Einsatz mit den verschiedenen Düften und Essenzen für die unterschiedlichsten Bedürfnisse. Dabei kommen die Materialien nicht nur als Duft zum Einsatz, sondern auch zur Hand-  Fußmassage. Das kann zur Beruhigung, Anregung oder Luftreinigung angewendet werden. Hand - Fußmassage sind ein Stückchen Lebensqualität und wohltuend.
 

Um das Erlernte einzusetzen wurden die entsprechenden Öle und Essenzen angeschafft, sowie eine elektrische Duftlampe. Jede Begleiterin bekam zum Einsatz einen speziellen Duftstein und unsere Bücherei das Fachbuch Praxis der Aromatherapie.

10.Mai 2016

Krombacher Brauerei spendet 2.500.-€

Foto: Nico Hertgen

Groß war die Freude Ende März als die Hospizgruppe von der Krombacher Brauerei die Nachricht über eine Spende von 2500.-€ erhielt. Heute wurde diese Spende mit einem großen Scheck vom Gebietsleiter Eric Stommel übergeben.

 

Der ganze Vorstand war gekommen ,um sich für die große Spende zu bedanken.Die Krombacher Brauerei führt die Spendenaktion schon seit über 10 Jahren durch und bedenkt statt nicht mehr zeitgemäßer Glückwünsche in jedem Jahr Engagements im sozialen-karikativen Bereich und schüttet in diesem Jahr insgesamt 250.000.-€ an 100 Institutionen und Organisationen aus.

 

Die Bewerbung für die Spende kam vom Vater Bodo Waldeck, dem Vater der Koordinatorin Miriam Führer. Das Geld will die Hospizgruppe unter  anderem  für den Ausbau und Erneuerung der Computertechnik einsetzen.

30.April 2016

Vortag Dr.Glasneck Palliativversorgung und Demenz

Der Einladung der Hospizgruppe und des Diakonie-Ausschusses der ev. Kirchengemeinde zu einem Vortrag  über Palliativversorgung und Demenz folgten am Dienstagabend etwa dreißig Interessierte. Dr. Glasneck, Chefarzt der Abteilung für Geriatrie und geriatrische Frührehabilitation am Sana-Krankenhaus in Radevormwald, berichtete anschaulich und engagiert über das schwierige Thema.

 

Er verwies darauf, dass Demenz eine Krankheit und keine normale Alterserscheinung ist und jeden alten Menschen über 60 Jahren betreffen könne, dass aber nur etwa 35% der 90jährigen betroffen sind. Als bekannte Beispiele für an Demenz erkrankte Menschen nannte er den Philosophen Walter Jens und den früheren US-Präsident Ronald Reagan. Der Mensch kann sich durch eine Demenzerkrankung sehr  verändern. Die Krankheit verläuft in der Regel in einem schleichenden Vorgang und führt meist nach 8 bis 10 Jahren zum Tod.

 

Dr. Glasneck betonte, nicht jede Vergesslichkeit sei ein Anzeichen für Demenz, jedoch könne sie durchaus als ein Frühsymptom gesehen werden neben Aufmerksamkeits-, Sprach- und Bewegungsstörungen.

 

Bisher gibt es keine Möglichkeit der Heilung, bestimmte Medikamente können den Beginn der Pflegebedürftigkeit aber um 1-2 Jahre hinauszögern. Durch palliative Maßnahmen kann man aber lindernd eingreifen und dafür sorgen, dass jeder Mensch seine eigene Würde bis zum Schluss nicht verliert. Aus Sicht des Patienten sei eine bestmögliche Selbstständigkeit und Vermeidung von Pflegebedürftigkeit gewünscht. Heutzutage werden etwa 90% der Dementen zu Hause von Angehörigen gepflegt (zu 80% von Frauen).

 

Mit fortschreitender Demenz suchen die Mediziner den „mutmaßlichen“ Willen des Patienten zur Entscheidungsgrundlage bei Behandlungsmaßnahmen zu erfahren. Willensäußerungen seien lange möglich, wenn auch nicht immer verbal formuliert. Glasneck betonte, das eine frühzeitig ausgefüllte  Vorsorgevollmacht  für den Betroffenen, die Angehörigen und die Ärzte ungeheuer wichtig sei. Im Anschluss an seinen eindrücklichen Vortrag beantwortete Dr. Glasneck noch Fragen der Zuhörer.

20.April 2016

Bericht von der Mitgliederversammlung 2016

Traditionell begann die diesjährige Mitgliederversammlung mit dem Totengedenken, Dazu sprach Susanne Vandenherz bewegende Worte.

 

Vorsitzender Werner Fabig begrüßte die über 30 Mitglieder und lobte die Arbeit seiner Vorstandskollegen und insbesondere die Tätigkeit der Begleiterinnen. Erfreut zeigte er sich dass nun seit Ende letzten Jahres zwei Koordinatorinnen, nämlich Miriam Führer und Petra Dahm für die Hospizgruppe tätig sind. In ihrem Bericht stellten die beiden Damen die verschiedenen Aktivitäten dar. Besonderes Anliegen ist es die  Bekanntheit der Hospizgruppe zu steigern, damit  möglichst viele Hückeswagener die Hilfen der Begleiterinnen in Anspruch nehmen . Seit Kurzem gibt es auch eine über die Stadtgrenze hinaus gehende Kooperation mit dem Helios-Krankenhaus in Wipperfürth.

 

Anschließend sprach Sieglinde Paffrath über die Art und Weise von Begleitungen Die Schatzmeisterin Dagmar Wolf konnte von einem guten Kassenbestand berichten, wies aber darauf hin, dass die Hospizgruppe zwar einen Teil der Kosten für die Koordinatorinnen erstattet  bekommt, sie für ihre Arbeit aber weiterhin auf Spenden angewiesen ist.

In einer Nachwahl wurde Gisela Hager als stellv. Schriftführerin gewählt. Musikalisch begleitet wurde die Mitgliederversammlung von Elvira Persian ( Klavier ) und Beate Fabig

( Flöte ).

 

Gerhard Welp

12.März 2016

Beim Frühlingsbasar im Johannesstift war auch die Hospizgruppe vertreten. Die Damen verteilten einen kleinen Frühlingsgruss in Form einer Rose und eines Schokoladenkäfers und freuten sich über den regen Zuspruch

19.Januar 2016

Grosse Spende der Firma Pflitsch

Mitarbeiter der Firma Pflitsch hatten bei einer Feier einen großen Geldbetrag  für die Hospizgruppe gesammelt. Heute bedankten sich Vorstand und Koordinatorinnen für das Geld.

 

Vorsitzender Werner Fabig und Koordinatorin Petra Dahm bedankten sich dafür in der Werkskantine und sprachen über Aufgaben und Ziele der Hospizgruppe

7. Januar 2016

Neuer Hospizkurs

Die Hospizgruppe braucht zusätzliche Begleiterrinnen. Deshalb gibt es einen Vorbereitungskurs für ehrenamtliche Hospizbegleiter und Begleiterinnen . Er soll engagierte und interessierte Menschen dazu befähigen, schwerkranke und sterbende Menschen und ihre Angehörigen zu unterstützen und zu begleiten.

 

Wochenend-Seminare  
29./30. April, 24./25. Juni, 26./27. August, 23./24. September, 11./12. November
jeweils Freitag 18.00 - 21.15 Uhr,  Samstag 9.30 - 17.00 Uhr                                        

Themenabende:  
12. Mai, 02. Juni, 16. Juni, 07. Juli, 01. September, 15. September, 06. Oktober, 27. Oktober,
jeweils donnerstags, 19.00 - 21.00 Uhr

 

Nehmen Sie Kontakt mit uns auf !

18.Dezember 2015

Offener Adventskalender

Weihnachtliche Stunde bei Frau Paffrath

Die Einladung von Fau Paffrath zum offenen Singen in ihrem festlich geschmückten Haus nahmen fast fünfzig Hückeswagener an. Es wurden viele Weihnachtslieder  begleitet von Stefanie Hölzle und Daniel Marsch gesungen und Gedichte vorgetragen. Dazu gab es Tee, Punsch und Weihnachtsgebäck

 

 

 

1.Dezember 2015

Adventsfeier

Zu einer adventlichen Feier trafen sich die Begleiterinnen mit dem Vorstand in der neuen Cafeteria im Haus Buschweg im Altenheim Johannesstift.

 

Wie immer gab es selbstgekochte und gebackene Speisen. Vorsitzender Werner Fabig begrüßte,  freute sich ,dass die Gruppe zwei neue Begleiterinnen hat.  und eröffnete das Buffet.

 

Im Lauf des Abends wurden viele Gespräche über die Arbweit der Hospizgruppe aber auch noch wichtiger über das persönliche Befinden geführt

30.November2015

Ausbildung abgeschlossen

Acht Männer und Frauen aus dem Hospiz-Netzwerk Berg.Land (Remscheid, Radevormwald, Wermelskirchen und Hückeswagen) haben in diesem Monat den Hospiz-Befähigungskurs  abgeschlossen. Ein gutes halbes Jahr haben sie sich mit den Bedürfnissen schwerkranker Menschen und ihrer Angehörigen auseinandergesetzt und sich dabei auch mit ihren eigenen Erfahrungen von Sterben, Tod und Abschied befasst. Schließlich ging es darum, wie sterbende Menschen auf ihrem letzten Weg begleitet werden können - mit Einfühlungsvermögen, Respekt und dem nötigen Wissen.Eine der Frauen, nämlich Ludgera Hein ( im Foto 5. von links ) kommt aus Hückeswagen

 

11.November 2015

Seniorenkreis 55plus

Die Vorstellung der Hospizgruppe im Rahmen des Seniorenkreises 55+ in Scheideweg fand großes Interesse. Koordinatorin Miriam Führer und die langjährigen Begleiterinnen Liesel Mersmann und Sieglinde Paffrath berichteten von der praktischen Arbeit und konnten viele Fragen beantworten

 

 

 

10.Oktober 2015

Welthospiztag        Motto: Für Alle, Überall

Zum Welthospiztag am 10.Oktober hat die Hospizgruppe Hückeswagen in einem Dreiklang verschiedene Aktionen durchgeführt, die viel Interesse der Bürger weckten.

Unter dem diesjährigen Motto: Für Alle, Überall wurden an einem Infostand im Stadtzentrum von der neuen Koordinatorin Miriam Führer und fünf Begleiterinnen Unterlagen ,Flyer und Patientenverfügungen verteilt und viele Gespräche mit Interessierten bei Kaffee und von einer örtlichen Bäckerei gespendetem Kuchen geführt, Der Vormittag konnte so genutzt  werden, um wieder auf die Belange schwerstkranker und sterbender Menschen sowie ihrer Angehörigen aufmerksam und die Hospiz-Idee der Öffentlichkeit bekannter zu machen.

Parallel dazu wurde in einer Buchhandlung in der Innenstadt während 2 Wochen ein Schaufensterbereich mit Literatur zum Thema Hospiz gestaltet.

Ausserdem steht in der Stadtbibliothek im ganzen Monat Oktober ein von der Hospizgruppe Hückeswagen gestalteter Büchertisch zum Thema mit Büchern, Bilderbüchern und Filmen zum Thema Sterben, Tod und Trauer. Auch dort gibt es einen Verweis auf die örtliche Hopspizgruppe und ihre Arbeit.

7.September 2015

Bauwagen-Aktion auf dem Altstadtfest

Auch in diesem Jahr stand der Bauwagen des Vereins Christliches Hospiz auf dem Altstadtfest in Hückeswagen, um für den zeitnahen Bau eines stationären Hospizes für die Städte Remscheid, Wermelskirchen, Radevormwald und Hückeswagen zu werben.

 

Die Begleiterinnen und Koordinatorinnen vom ambulanten Hospizdienst in Hückeswagen waren mit von der Partie, verteilten Bonbons, Pixibücher und Seifenblasen, informierten über ambulante und stationäre Hospizarbeit, kamen mit Interessierten ins Gespräch, sammelten Spenden und brachten den Menschen in unserer Stadt und den Besuchern aus den Nachbarstädten mit dieser Aktion den Hospizgedanken vielleicht ein bisschen näher.

CW

12.August 2015

1.Gruppenabend mit Miriam Führer

Zum ersten Mal trafen sich heute die Begleiterinnen und der Vorstand beim Gruppenabend mit der neuen Koordinatorin Miriam Führer im vierten Stock im Haus am Park. Zu ihrer Einführung übergab Susanne Vandenherz einen Strauch nebst Gießkanne. Dann wurde in der üblichen Art und Weie über die Begleitungen berichtet und sich ausgetauscht. Anschließend gab Frau Führer ihren Einstand .

1.Juli 2015

Neue Koordinatorin Miriam Führer

Nach Durchsicht und Diskussion vieler eingegangener Bewerbungen hat die Hospizgruppe heute Miriam Führer aus Hückeswagen als neue Koordinatorin eingestellt.

Frau Führer ist ausgebildete Altenpflegekraft und war zuletzt in der Altenpflegeeinrichtung des Johanniter-Hauses in Radevormwald tätig. Dort hatte sie sich neben unzähligen organisatorischen Aufgaben primär der Pflege und Betreuung älterer, zumeist schwerstpflegebedürftiger Menschen gewidmet. Sie hat Erfahrungen in der Palliativpflege, ist teamfähig und hat Freude am Umgang mit Menschen.

Miriam Führer hat nach der Ausbildung zur Altenpflegefachkraft mehrere Fort- und Weiterbildungen erfolgreich, insbesondere die  wichtige Ausbildung zur Fachkraft Palliativ Care bei der Akademie Gesundheits-Wirtschaft und Senioren (AGewiS) des Oberbergischen Kreises in Gummersbach absolviert.

Unsere neue Koordinatorin ist 32 Jahre alt, verheiratet , hat eine Tochter von 16 Monaten

Frau Führer wird nach der Einarbeitung Kontakt mit allen wichtigen Institutionen in der Stadt wie den Ärzten, den Altenheimen, den Kirchen und anderen sozialen Vereinen aufnehmen, um die Arbeit der Hospizgruppe und ihren fast zwanzig ehrenamtlichen Begleiterinnen vorzustellen und zu vertiefen.


 

25.März 2015

Netzwerktreffen in Hückeswagen

Vorstände und Koordinatorinnen aus dem bergischen Netzwerk der Hospizgruppen Radevormwald , Remscheid, Wermelskirchen und Hückeswagen trafen sich diesmal in Hückeswagen. Es dient dem Austausch und den Informationen über die gemeinsame Arbeit.

 

Drei Hospizgruppen feierten vergangenes Jahr das 15 jähriges Jubiläum , die ökumenische Hospizgruppe Remscheid e.V.feiert ihr 20jähriges Bestehen in diesem April.

 

Die Koordinatorinnen berichteten von neuen Qualifikationskursen für Trauerbegleitung und das Befähigungsseminar, wie auch über die seit Anfang des Jahres geänderten Fördersätze der Krankenkassen für die hauptamtlichen Koordinatorinnen.

 

Geplant ist auch ein die Herausgabe eines Heftes unter dem Titel: „Was versteht man unter Hospiz „, in welchem allgemeine Informationen über die ehrenamtliche Hospizarbeit, Pflege und Betreuung sowie Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht zusammengestellt werden sollen.

 

11. März 2015

Bericht von der Mitgliederversammlung

Schon bei der Begrüßung der 30 Mitglieder der Hospizgruppe sagte der Vorsitzende Werner Fabig, er wolle die Neuigkeiten des letzten Jahres vortragen und vom aktuellen Stand der Gruppe berichten. Er sprach von alten und neuen Begleiterinnen, von denen eine, nämlich Petra Dahm, gerade ihre Ausbildung abgeschlossen hat.

 

Sowohl Werner Fabig wie auch der Leiter des Altenheims Johannesstift , Matthias Rath,sagten, dass man zum letzten Mal in der 5.Etage des Hauses am Park tage, denn im kommenden Jahr werde auch das Haus am Park umgebaut. Dafür werden die Umbauarbeiten im Haus am Buschweg bald abgeschlossen sein, sodass dort demnächst der Mehrzweckraum im Eingangsbereich für Veranstaltungen nutzbar sein wird.

 

Nach dem Totengedenken, welches Susanne Vandenherz eindrucksvoll gestaltete, berichtete Edelgard Prinz von ihrer Begleitung einer 80jährigen im Johannesstift, welche kurz darauf verstarb. Sie empfand den Abschied tief bewegend und erlebte es als Geschenk, sie in den Tod begleiten zu dürfen.

 

Vorsitzender Werner Fabig sagte, das zurückliegende Jahr sei für die Hospizgruppe nicht leicht gewesen, es habe tiefe Spuren hinterlassen. Unterschiedliche Meinungen von der Arbeit der Gruppe führten zu intensiven Gesprächen zwischen den Begleiterinnen , Koordinatorin und Vorstand über die weitere Zusammenarbeit Es seien intensive Gespräche, auch unter Mitwirkung ein es Mediators geführt worden. Schließlich  werde deshalb die Koordinatorin Friedhilt Busche, im Herbst aufhören . Sie wird aus familiären Gründen wieder in den Norden Deutschlands ziehen Für ihre Nachfolge sind zwischen  mehr als ein halbes Dutzend Bewerbungen eingegangen,  eine kam sogar aus Wien.

 

Frau Busche sprach in ihrem Tätigkeitsbericht davon, dass im vergangenen Jahr 40 Sterbende begleitet wurden, die meisten davon im Alten-.  und Pflegeheimen. Immer noch wäre es scheinbar trotz der Bekanntheit der Gruppe in Hückeswagen eine hohe Hürde, sich bei Bedarf an die Hospizgruppe zu wenden und ihren Dienst in Anspruch zu nehmen. Aktuell ist gerade eine neue Begleitung einer über 100 Jahre  alten Dame durch die Hospizgruppe aufgenommen worden.

 

Friedhilt Busche sagte zum Schluss:“ Abschiede gehören zum  Leben und endete mit dem Sinnspruch:“ Wenn sich eine Tür schließt, öffnet sich ein Fenster.“

 

Nachdem Schatzmeisterin Dagmar Wolf  den Kassenbericht vorgetragen hatte, wurde nach dem von Doris Schmidt gegebenen Bericht der Kassenprüfer Edelgard Prinz einstimmig zur Schriftführerin gewählt.

4. März 2015

Volksbank spendet 500.-€

Groß war die Freude der Hospizgruppe als heute Sandra Gerke, Filialleiterin der Volksbank Remscheid/Solingen, eine Spende in Höhe von 500.-€ übergab. Das Geld kommt aus dem Überschuss von über 100.000.-€ beim Gewinnsparen des Geldinstituts, welches 17 Filialen im Bergischen Land , regional verwurzelt, von Hilden bis Hückeswagen , unterhält.

 

Stellv. Vorsitzender Gerhard Welp , Koordinatorin Friedhilt Busche und Begleiterin Susanne Vandenherz bedankten sich sehr herzlich Die Hospizgruppe wird die Spende für die weitere Ausbildung von zwei Trauerbegleiterinnen verwenden. Susanne Vandenherz hat erst vor Kurzem eine Ausbildung zur Trauerbegleiterin abgeschlossen, damit sind nun von den 18 Sterbebegleiterinnen der Hospizgruppe sechs zusätzlich als Trauerbegleiterin tätig.

 

Die Trauergruppe, geleitet von Sieglinde Paffrath, trifft sich regelmäßig an jedem dritten Mittwoch um 18 Uhr im Hospizraum im Altenzentrum Johannesstift. Koordinatorin Friedhilt Busche sagte, zur Trauergruppe kämen Menschen aller Altersgruppen.

 

Sandra Gerke liess sich von den Mitgliedern der Hospizgruppe gern über die Art und Weise von Sterbe-. und Trauerbegleitung informieren, sie war beeindruckt und meinte es könne schließlich jeder einmal in die Lage kommen, die Unterstützung durch eine Hospizgruppe in Anspruch nehmen zu müssen.

30.November 2014

Befähigungskurs abgeschlossen

11 Frauen und 2 Männer aus Hückeswagen, Radevormwald, Remscheid und Wermelskirchen haben nun den Hospiz-Befähigungskurs abgeschlossen. Ein gutes halbes Jahr haben sie sich mit den Bedürfnissen schwerkranker Menschen und ihrer Angehörigen auseinandergesetzt und sich dabei auch mit ihren eigenen Erfahrungen von Sterben, Tod und Abschied befasst.

 

Die Teilnehmer waren engagiert dabei, obwohl der Kurs teilweise auch eine persönliche Herausforderung war. Die Vorbereitung auf die zukünftige Aufgabe durch die beiden Kursleiterinnen Friedhilt Busche und Marina Weidner war intensiv und umfangreich. Schließlich ging es darum, wie sterbende Menschen auf ihrem letzten Weg begleitet werden können - mit Einfühlungsvermögen, Respekt und dem nötigen Wissen.

8.November 2014

Feier zum 15jährigen Bestehen

Die Feier begann nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden Werner Fabig mit einer ökumenischen Andacht der  Diakone Ruhwedel der ev.Kircherngemeinde und Diakon Wittwer der kat.Kirchengemeinde.   Nach dem Totengedenken der Begleiterinnen sprachen Grußworte Bürgermeister Dietmar Persian ,Christel Grimm als Vorsitzende der Dachorganisation IGSL und Andreas Holthaus vom Förderverein Christliches Hospiz Berg.Land.

Danach präsentierte Birgit Schuster mit ihrem Schnuppe-Figurentheater. eine poetische Geschichte. Musikalisch umrahmt wurde die Feier vom Klezmer Ensemble Tangoyim & Sabine Schmelzer-Beversdorf.

 

Die Hospizgruppe gab aus Anlass des Jubiläums eine 24seitige Festschrift heraus, in der sowohl ihre Aufgaben und Wirken, wie auch Berichte über Begleitungen  und Anderes zu lesen sind.

11.Oktober 2014

Am Welthospiztag auf dem Etapler Platgz

 

„Hospiz ist da, wo Menschen sind. Auch bei dir vor Ort“. So lautete das Motto des diesjährigen Welthospiztages.  Liesel Mersmann, Birgit Dembowski und Gisela Hager informierten aus diesem Anlass über die engagierte Arbeit der Hospizgruppe  in Hückeswagen „vor Ort“. Sie sind wie die anderfen 17ehrenamtlichen Begleiterinnen  für schwerstkranke und sterbende Menschen da, wenn die Hilfe der Hospizgruppe gewünscht wird. Sie haben Zeit zum Zuhören, zum Reden und zum Schweigen. Auch den Angehörigen kann es gut tun, einfach einmal jemanden zu haben, der sie versteht und sie ein wenig entlastet. Menschen in der wohl schwierigsten Zeit ihres Lebens nicht allein zu lassen, dafür setzt sich die Hückeswagener Hospizgruppe „vor Ort“ nun schon seit fünfzehn Jahren ein.

 

13.September 2014

Hospizgruppe beim Altstadtfest

Frank Jeschke, der Oh Larry-Ballonmeister, hat unsere Arbeit in wunderbarer Weise gewürdigt.  Er stand am Altstadtfest-Sonntag zweieinhalb Stunden am Infostand der Hospizgruppe vor der Pauluskirche  und zauberte Luftballontiere und Figuren , die er gegen eine Spende von mindestens 3 Euro pro Kreation zugunsten unserer Hospizgruppe an die begeisterten großen und kleinen Zuschauer verschenkte.
Eine sehr gelungene Aktion, für die wir Frank Jeschke sehr herzlich danken.

 

12.September 2014

Werbung auf dem Altstadtfest

Der „ Bauwagen“ des Fördervereins Christliches Hospiz Bergisch Land stand in der oberen Islandstrasse . Als „ Bauhelfer“ fungierten nicht nur der Vorsitzende Andreas G. Holthaus, sondern auch die Remscheider Bürgermeisterin Monika Hein und Pfarrer Uwe Leicht ,und  viele Mitglieder der Hückeswagener Hospizgruppe .

 

Sie verteilten Prospekte und luden in den Bauwagen zur Besichtigung der Architekten-Pläne ein. Es wurden viele Gespräche geführt, und alle freuten sich über die grosse Resonanz für das Vorhaben, das aber weiterhin auf viele Spendengelder angewiesen ist, damit es realisiert werden kann.

27.März 2014

Vortrag Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht

 

Nach der Begrüßung der vielen Besucher durch Dietmar Kurz ( Diakonie-Ausschuss) und Werner Fabig (Hospizgruppe) hörten 120 vor allem ältere, interessierte Hückeswagener im ev. Gemeindezentrum Lindenberg. den Vortrag von Klaus Holland zum Thema Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht. Klaus Holland, seit 1982 in der Dachorganisation IGSL tätig und Verfasser der Vorsorgemappe, sagte zu Beginn: „Mein Ziel heute ist, dass Sie wissen, ob Sie etwas tun sollen“. Damit bezog er sich auch auf die Artikel des Grundgesetzes, in welchem der freie Wille und die Würde des Menschen an oberster Stelle stehen.

 

Weil Klaus Holland selbst als ehrenamtlicher Begleiter tätig ist, kann er sehr gut nachvollziehen, welche Fragen gestellt werden. Es sei immer die Frage“ Wer soll für mich entscheiden, in meinem Sinne, wenn ich es selbst nicht mehr kann“. Die ausgefüllte Vorsorgevollmacht gilt aber nur dann, wenn der Mensch selbst nicht mehr entscheidungsfähig ist. Allerdings muss der benannte Betreuer den Willen kennen. Deshalb sei es wichtig, nicht im stillen Kämmerlein allein für sich sondern im Gespräch  mit den Angehörigen die Vorsorgevollmacht zu erstellen

 

Bei einer schweren Erkrankung solle der Arzt nahestehende Personen auch befragen, ob es Anzeichen für eine Willensänderung gäbe. Bei einer solchen Situation verwies der Redner auf die Palliativmedizin, mit welcher die Schmerzen des Patienten vermindert und des Lebensende erträglich gestaltet werden können. Er war erfreut zu hören, dass der Hückeswagener Arzt und Vorsitzende der Hospizgruppe, Werner Fabig, die entsprechende Qualifikation hat.

 

Die guten Erklärungen des Referenten mit Schilderungen aus dem eigenen Erleben veranlassten viele Besucher, sich von der Koordinatorin Friedhilt Busch die von der IGSL herausgegebene Vorsorgemappe zu kaufen.

12.März 2014

Mitgliederversammlung

 

Über dreißig  Mitglieder und einige Gäste kamen zur diesjährigen Mitgliederversammlung. Nach der Begrüßung durch den Vorsitzenden Werner Fabig und dem Totengedenken von Sieglinde Paffrath berichteten Claudia Weber und Ruthild Günther im Wechselspiel von Fragen und Antworten über ihre praktische Arbeit. Frau  Weber ist seit vielen Jahren Begleiterin, Frau Günther ist erst seit kurzem mit der Ausbildung fertig.


Auf die Frage von Claudia Weber an  Ruthild Günther wie sie auf die Idee gekommen sei, sich in der Hospizarbeit zu engagieren, hörten die Anwesenden: „„Ich suchte eine neue, ehrenamtliche Arbeit, die mit Menschen zu tun hat. Bei der ich etwas weiter geben kann, von dem, was ich erlebt habe .Ich habe selbst erlebt, wie ohnmächtig man sich als Familie fühlt, wenn ein Angehöriger krebskrank wird, und welche Fragen aufkommen. Der Dienst an Menschen auf dem letzten Weg, wie auch Trauer überwinden ist eine gute diakonische Arbeit, die wir als Christen auch wahrnehmen dürfen.“


Weil Frau Günther noch nicht im Einsatz war ,antwortete sie auf  die Frage, ob sie sich schon Gedanken gemacht habe, wie die erste Begleitung aussehen könne:„Ich wünsche mir Menschen, mit denen ich noch reden kann, wobei ich offen bin für gemeinsames Schweigen und Mitfühlen.“


Im Tätigkeitsbericht der Koordinatorin berichtete Friedhild Busche von 39 Begleitungen im vergangenen Jahr, die von 19 ehrenamtlichen Begleiterinnen betreut wurden, und sagte:“Unsere Motivation sind Menschen, die Hilfe brauchen.“


Nach dem letztmals vorgetragenen Kassenbericht von Edgar Schmitz , der danach von Werner Fabig nach 8jähriger Tätigkeit mit einem Geschenk verabschiedet wurde ,stand turnusgemäß auch die Neuwahl des Vorstands auf der Tagesordnung. Einstimmig wiedergewählt wurden Werner Fabig als 1.Vorsitzender , Gerhard Welp als stellv. Vorsitzender, und die Beisitzerinnen Claudia Weber und Birgit Dembowski.  Ebenso wurde zur neuen Schatzmeisterin  Dagmar Wolf gewählt.

8.Januar 2014

Drei neue Begleiterinnen

Aus den Händen vom Vorsitzendsen Werner Fabig und der Koordinatorin Friedhilt Busche erhielten beim Gruppenabend drei neue Begleiterinnen nach Abschluss Ihrer Ausbildung ihre Zertifikate

18.Dezember 2013

Hospiz-Befähigungskurses: Drei neue Begleiterinnen für Hückeswagen

Foto: Roland Keusch

Drei Frauen aus Hückeswagen ließen sich gemeinsam mit elf weiteren Mitstreitern aus den Nachbarstädten Radevormwald, Remscheid und Wermelskirchen zu Hospizbegleiterinnen ausbilden. An fünf Wochenenden und acht Themenabenden haben sie sich zusammen mit den beiden Kursleiterinnen, der Sozialpädagogin Marina Weidner und der Theologin Friedhilt Busche, intensiv darauf vorbereitet, schwerkranken und sterbenden Menschen beizustehen.

 

Die Hospizgruppe Hückeswagen freut sich, die drei Neuen, Marita Bieg, Ruthild Günther und Barbara Salomon, an ihrem ersten Gruppenabend im neuen Jahr herzlich willkommen zu heißen. „Denn wir brauchen auch Verstärkung“, sagt die Koordinatorin Friedhilt Busche, „ mit den drei Neuen werden wir dann 2014 mit gesamt 19 Hospizbegleiterinnen für die Menschen in Hückeswagen da sein, die unsere Hilfe brauchen.“ Und für alle, die auch in unserer Hospizgruppe mitarbeiten wollen: Der neue Befähigungskurs beginnt im Mai. Für Fragen und Anmeldung steht die Koordinatorin (Tel.: 02192 – 9334858) sehr gern zur Verfügung.

 

Friedhilt Busche

12.Dezember 2013

Spende vom Altstadtfest

In der Adventszeit sind die Herzen offen. Da passte es gut, dass Ernst Wüster und Horst Hebbinghaus sich bei der Hospizgruppe gemeldet hatten, um vom Bauernstand auf dem Altstadtfest eine Spende von 400.-€ zu übergeben. Darüber freuten und bedankten  sich der Vorsitzende Werner Fabig, sein  Stellvertreter Gerhard Welp und die Koordinatorin Friedhilt Busche sehr .

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Wie schon seit über 30 Jahren hatten beim Altstadtfest im September fast 60 Landfrauen und Landwirte mitgemacht und 2013 durch den Verkauf von Kuchen, Schnittchen und dem beliebten Pharisäer einen Reinertrag von 400.- erzielt. Wie die beiden Landwirte erzählten wird in jedem Jahr eine andere bedürftige Gruppe in Hückeswagen , nun zum ersten Mal die Hospizgruppe, unterstützt.

 

Friedhilt Busche sagte, das Geld solle für Fortbildung der ehrenamtlichen Begleiterinnen z.B. zum Thema Demenz , aber auch als Dankeschön für ihre schwere Arbeit dienen.

 

Werner Fabig gab seiner Freude darüber zum Ausdruck, dass in diesen Tagen wieder drei Begleiterinnen aus Hückeswagen ihre Ausbildung beendet haben. Sie werden Anfang Januar in die Gruppe eingeführt. Auch 2014 wird ein neuer Befähigungskurs starten, zu welchem gern noch Anmeldungen entgegen genommen werden.

 

Weil bei vielen Begleitungen immer wieder das Thema Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht angesprochen wird , kommt dazu am  20.Februar nächsten Jahres  als Gastreferent Klaus Holland zu einer gemeinsamen Veranstaltung der Hospizgruppe mit dem Diakonieausschuss der evangelischen Kirchengemeinde.

 

13.November 2013

Filmabend

Zu einem Filmabend trafen sich im Johannesstift in der 5.Etage Begleiterinnen und Vorstand. Frau Busche zeigte den Filmn " Dienstags bei Morrie".

 

Das ist ein Fernsehfilm des Regisseurs Mick Jackson aus dem Jahre 1999, der auf dem Buch gleichen Namens basiert  basiert. Buch und Film beschreiben bewegend die reale Beziehung zwischen dem Journalisten Mitch Albom und dem todkranken Soziologieprofessor Morrie Schwartz.

 

12.September 2013

Dank an die Joyful Gospels

 

Für das Benefizkonzert der Joyful Gospels im Sommer schickte uns der Vorstand der Gruppe Joyful Gospels in den letzten Tagen eine Abrechnung. Daraus geht hervor, dass das Konzert, welches über 250 Besucher hatte, einen Reinerlös für die Hospizgruppe von weit über Tausend Euro erbracht hat. Den Geldbetrag werden wir für die Ausbildung von Begleiterinnen verwenden.

 

 

Dies nehmen wir zum Anlass, den Joyful Gospels und dem Mandolinenorchester Lyra aus Solingen nochmals sehr herzlich zu danken. Es ist nicht selbstverständlich und hoch anerkennenswert, dass unsere so wichtige ehrenamtliche  Arbeit für Sterbebegleitung und Lebensbeistand durch Spenden unterstützt wird.

 

Aktuell werden ungefähr 30 ältere Menschen von 12 aktiven Begleiterinnen besucht. Im November 2014  wird die Hospizgruppe ihren 15.Geburtstag festlich begehen

30.Juni 2013

Grosser Andrang beim Benefizkonzert der Joyful Gospels

 

In der Pauluskirche kamen am Sonntagabend viele Hückeswagener in den Genuss der  Darbietungen der Joyful Gospels und des Mandolinenorchesters Lyra aus Solingen. Moderiert von Klaus Scheid, dem Vorsitzenden der Joyfull Gospels wurden von dem grossen a-capella-Chor dirigiert von Astrid Ruckebier amerikanische und afrikanische  Gospels und Spirituals gesungen, unterbrochen von Melodien österreichischer und italienischer Komponisten , die das Orchester Lyra unter Leitung von Marco Schmidt spielte.

 

Bei der Begrüßung dankte Vorsitzender Werner Fabig insbesondere Klaus Scheid dafür, der Idee eines Benefizkonzertes von Anfang sehr aufgeschlossen gewesen zu sein. Er machte den vielen Zuhöreren klar, wie wichtig der Einsatz der vielen ehrenamtlichen Begleiterinnen  in den letzten Lebenstagen für viele Menschen ist. Die Finanzierung von Ausbildung und Seminaren erfolgt ausschließlich über Spenden, deswegen ist die Hospizgruppe  sehr erfreut, dass so viele Besucher kamen.

Das Konzert begann mit dem Spiritual „Oh Mary don`t you weep“ und endete nach fast zwei Stunden mit dem Lied „ Halleluja“ ehe nach Zugaben beider Mitwirkender der schöne Abend im Sonnenschein zu Ende ging.

 


Die Hospizgruppe bedankt sich nochmals sehr herzlich für das Konzert und die damit einhergehende finanzielle Unterstützung ihrer Arbeit.

27.Juni 2013

Sparkasse förderte Seminar zum Thema Demenz

 

Der Förderbetrag von 1000.-€  der Sparkasse Radevormwald-Hückeswagen aus dem Prämiensparen ermöglichte es der Hospizgruppe Hückeswagen ein Vertiefungsseminar mit einer bekannten Referentin zum  Thema „Demenz – die Krankheit des Vergessens“ zu besuchen.

 

Sechzehn aktive Mitarbeiterinnen der Hospizgruppe Hückeswagen nahmen Mitte Juni an der angebotenen Weiterbildung teil. Damit ging ein lange schon gehegter Wunsch der Hospizbegleiterinnen in Erfüllung. Denn in ihrem Einsatz in der Sterbebegleitung haben sie es zunehmend auch mit Menschen zu tun, die fortgeschritten an Demenz erkrankt sind.

 

Von der erfahrenen und im Bereich der Hospizarbeit weithin bekannten Referentin Christa Michels aus Rösrath erfuhren sie Wissenswertes über diese „Krankheit des Vergessens“. Sie lernten die verschiedenen Formen und Ursachen der Erkrankung kennen, vor allem aber auch die Möglichkeiten den Betroffenen und ihren Angehörigen wertschätzend zu begegnen. Mit vielen Beispielen aus ihrem beruflichen und auch persönlichen Umfeld führte die Referentin lebensnah in die häufig noch mit Tabus belegte Welt der Demenzerkrankung ein. Im Rollenspiel konnten sich die Teilnehmerinnen dann ganz praktisch ausprobieren. Dabei war es gar nicht so leicht, das über den Ansatz der „Integrativen Validation“ (Nicole Richard) Gelernte auch umzusetzen.

 

Ganz sicher werden die Begleiterinnen - möglicherweise schon bei ihrem nächsten Besuch bei einem Menschen in seiner letzten Lebenszeit - von dieser so profunden und auch tief berührenden Weiterbildung zum Thema „Demenz“ profitieren.

 

Der Dank der Hospizgruppe Hückeswagen geht an die Sparkasse, denn ohne die finanzielle Unterstützung wäre ihre so wichtige Arbeit nicht zu leisten.

Mitgliederversammlung am 13.März 2013

Vorsitzender Werner Fabig berichtete von den Aktivitäten der Hospizgruppe, und dankte nochmals herzlich Herrn Guski, dass sie sein Aquarell „Weggefährten“ in Briefen, Visitenkarten und für das Internet verwenden darf. Ebenso wie später die Koordinatorin Friedhild Busche sprachen beide über die steigende Mitgliederzahl und die Vielzahl der Begleiterinnen, von denen einige erst seit Dezember ihre Ausbildung abgeschlossen haben.

 

Als Gast im eigenen Haus stellte Matthias Rath, Leiter des Altenheims, die laufenden Umbaumaßnahmen im Johannesstift vor. Nach seinen Worten soll alles bis 2017 fertig sein. Sie gehen einher mit einer auch inhaltlichen Neuausrichtung, die z.B. eine Palliativversorgung der Bewohner einschließt.

 

Eindrucksvoll war der Erfahrungsbericht der erst seit 2011 ehrenamtlich tätigen Begleiterin Susanne Vandenherz die im Altenheim Johannesstift neun Monate lang einmal wöchentlich eine 92jährige Dame begleitete, die bettlägerig und schon sehr verwirrt war. Sie sagte:

 

Ich traf auf ein Gegenüber, das meinen Besuch in keiner Weise mehr wahr zu-nehmen schien. Sie lag in ihrem Bett und hatte meist die Augen geschlossen. Für mich als einzige Reaktion spürbar war, dass sie meine Hand fest umklammerte, wenn ich die in ihre legte. Bei manchen Besuchen war sie jedoch sehr unruhig, schien beunruhigt und blickte sich verängstigt in ihrem Zimmer, das ihr nicht. mehr vertraut zu sein schien, um.

 

Besonders schwierig war die Situation für mich, weil ich Nichts über das Leben dieser hochbetagten Dame wusste. Ich konnte sie nichts mehr fragen. Womit waren diese 92 Lebensjahre gefüllt? Was hatte sie gern getan, wie hatte sie gelebt, bevor sie in ein Altenheim ziehen musste.? Sicherlich hatte ich mir den Einstieg in Begleitung anders vorgestellt. Diese Begleitung hat mich noch einmal gelehrt, dass ich mich auf so viele Situationen im Leben nicht vorbereiten kann,auch nicht mit Hilfe von Befähigungsseminaren“.

 

Friedhilt Busche sagte im Tätigkeitsbericht:

 

"Im Jahr 2012 begleiteten wir als Hospizgruppe 28 Menschen auf ihrem letzten Weg, teilweise auch deren Angehörige. 13 dieser Begleitungen wurden, bzw. werden in 2013 weiter geführt. 11 der Begleitungen fanden im häuslichen Umfeld statt, 17 Begleitungen im Johannesstift und anderen Pflegeheimen. Darüber hinaus wandten sich etwa 60 Menschen an uns, um Beratung in hospizlichen und palliativen Fragen und vor allem auch über Patientenverfügung und Vorsorgevollmacht zu erhalten.


 Ohne den engagierten Einsatz der ehrenamtlichen Hospizbegleiterinnen gäbe es keine Hospizarbeit. Im Jahr 2012 sind wieder zwei „neue“ ‚Begleiterinnen (Susanne Liedholz, Heike Reining)dazu gekommen, nachdem sie sich in einem umfangreichen Hospizkurs auf ihren Einsatz vorbereitet haben. So waren wir in 2012   21 aktive Begleiterinnen. Im zu Ende gehenden Jahr mussten wir uns dann allerdings schon wieder von 3 langjährigen erfahrenen Begleiterinnen verabschieden, die uns immer noch richtig fehlen, denen aber unser ganzer Dank gilt. So freuen wir uns darüber, dass immer wieder „Neue“ dazukommen.



 Ein ganz besonderes Angebot unserer Hospizgruppe ist nach wie vor die Trauergruppe, die auch 2012 allmonatlich und in großer Zuverlässigkeit stattgefunden hat. Auch wenn es mittlerweile schon einen festen Teilnehmerstamm gibt, kamen auch 2012 „Neue“ dazu, die Begleitung und Unterstützung in ihrer Trauer fanden. Gerade Menschen, die selbst Verluste erlebt und erlitten haben, können anderen in ganz besonderer Weise beistehen.".

5.Dezember 2012

Gruppenabend

Beim letzten Gruppenabend zum Ausklang des Jahres trafen sich die Begleiterinnen und der Vorstand im adventlich geschmückten großen Saal des Altenheims Johannesstift beim selbst gestalteten abendlichen Buffet. Vorsitzender Werner Fabig und Koordinatorin Friedhilt Busche begrüßten die Mitglieder und blickten auf wichtige Ereignisse des Jahres zurück.

 

Von den drei Damen der ersten Stunde scheiden Liesl Mersmann und Sieglinde Paffrath aus dem Vorstand aus, während Ute Schleife aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr aktiv in der Gruppenarbeit tätig sein kann. Sie hinterläßt eine große Lücke, hat sie doch in den vergangenen Jahren in jeder Woche die Beratung zur Patientenverfügung gemacht. Vorsitzender Werner Fabig bedankte sich unter großem Beifall bei ihr für ihren großen Einsatz. Beim und nach dem Abendessen blieb noch viel Zeit zu Gesprächen